journalistische Laufbahn

Die journalistische Tätigkeit hat mich bereits seit meiner Jugend interessiert. Etwas zu schreiben und zu veröffentlichen, damit andere informiert werden, hat mich immer begeistert. Informationen aus unterschiedlichen Quellen sammeln und auswerten sowie aufbereiten, war für mich immer spannend.
Schon als Kind habe ich viel gelesen, egal ob Roman oder Sachbuch, ich war also im Grunde ein Bücherwurm. 😉 Das brachte mir in der 1.Klasse einen zusätzlichen Vermerk im Zeugnis ein – Lesen: sehr gut. 🙂

Leider war der Deutschunterricht in der weiteren Schulzeit wenig motivierend. Da ich ein Mann weniger Worte bin, und Sachen lieber direkt auf den Punkt bringe anstatt drumherumzureden, waren meine Aufsätze eher kurz gefaßt. Dadurch wurden diese „Zeitungsartikel“ immer schlechter benotet als die „Roman“-Fassung der Mitschüler, obwohl von der Aussage her kein Unterschied vorhanden gewesen ist.
Trotz der negativen Erfahrung in der Schule habe ich mein Interesse an der journalistischen Tätigkeit nie verloren. Als dann Kino zu meinem Hobby wurde, hat sich meine kurze, treffende Ausdrucksweise bezahlt gemacht. Ich habe Mitte der 80er-Jahre angefangen Leser-Kinokritiken zu schreiben, die vereinzelt in den entsprechenden Fachzeitschriften (z.B. Cinema, Kinohit oder UfA-Filmillustrierte) veröffentlicht wurden. Anfang der 90er-Jahre wurden meine Kritiken auch in der Sendung „Filmecke“ des Rems-Murr-Bürgerradios verwendet. In dieser Sendung war ich auch als „Interview“-Partner eingeladen und habe so zum ersten Mal „live“-Luft schnuppern können. Aufgrund meiner großen Filmmusik-Sammlung habe ich bei zwei Sondersendungen als Co-Moderator mitgewirkt. Zur gleichen Zeit bin ich beim SKV Waiblingen in der Badminton-Abteilung für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig gewesen. Ich habe Sport-Berichte für die Waiblinger Kreiszeitung geschrieben und Veranstaltungshinweise für das Wochenblatt wie auch fürs Lokalradio.

Nach einem Wohnortwechsel erstellte ich dann in Iserlohn ein paar Sendungen für das Bürgerradio (FöLok), die über die Frequenzen von Radio MK gesendet wurden. Außerdem habe ich aktiv beim Basketball im Fan-Club Lionhearts des TuS Herten mitgearbeitet. Ich schrieb Berichte für die Fan-Zeitung und habe Aktionen mitorganisiert und durchgeführt (z.B. Fan-Stand, Auswärtsfahrten). Als dann das Internet langsam in die Privathaushalte einzog, gehörte ich zu den Ersten, die eine eigene Homepage veröffentlichten. 🙂 Ich habe eine Internet-Präsenz für die Blue Stars, Cheerleader der Bochum Cadets, erstellt. Da die Blue Stars auch in Herten beim Basketball auftraten, bin ich in diesem Zusammenhang 1996 bei den Deutschen Cheerleader-Meisterschaften in Berlin gewesen und habe offiziell für die Hertener Allgemeine fotografiert. Das war also meine erste Tätigkeit als Foto-Journalist.

Da hat mich ein Kollege bei der Arbeit 'erwischt' ;-) Foto: Volker NagraszusNach einem weiteren Umzug und aus privaten Gründen ruhten meine journalistischen Tätigkeiten vorerst. Erst nachdem ich 2004 wieder intensiver in den Bereich Fotografie eingestiegen bin, habe ich mich auf den Foto-Journalismus konzentriert und auf die Sportfotografie spezialisiert. Zwischenzeitlich war ich darin sogar nebenberuflich tätig gewesen und lieferte Bildmaterial für die aktuelle Berichterstattung an die verschiedenen Medien von Online bis Print.
Meine Bilder veröffentliche ich nach Themen getrennt auf verschiedenen Websites. Außerdem versuche ich meine Erfahrungen, die ich als Fotograf gemacht habe, in einem Blog festzuhalten, so daß andere Fotografie-Einsteiger es vielleicht etwas einfacher haben, und durch meine Tips und Tricks etwas Zeit und Kosten sparen. 😉

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