Ausblick auf kommende Aktivitäten

Inwieweit ich diesen Blog überhaupt weiterführe, weiß ich noch nicht. Im Grunde ist bereits hier alles Wesentliche veröffentlicht. Jetzt liegt der Blog-Inhalt sogar als gedrucktes Gesamtwerk vor (mit reichlich Beispiel-Bildern).
Wie es weitergeht, hängt auch davon ab, wo und was ich demnächst fotografieren werde. Im Augenblick sieht es wieder nach einer Spezialisierung auf Hockey aus. In dieser Sportart habe ich das größte Angebot vor der Haustür. Außerdem konnte ich in den letzten Jahren gerade in diesem Bereich direkt Kunden gewinnen, und brauche daher keine Agentur als Vertriebskanal. Die übrige Zeit kann ich immer noch für interessante Veranstaltungen bei Randsportarten nutzen, um das Bildmaterial dann über eine namhafte Agentur zu verkaufen.
Ich hoffe, das ich zwischendurch auch mal wieder Zeit haben werde, um mich mit der „richtigen“ Fotografie zu beschäftigen. Allerdings ist das nicht nur ein Terminproblem, sondern scheitert in erster Linie an den fehlenden geeigneten Fotomodellen. Mal abwarten, was sich über den Jahreswechsel hinweg bei der Sportfotografie entwickelt. Vielleicht steige ich im nächsten Frühjahr wieder intensiver in die „Menschenfotografie“ ein.

Buch-Veröffentlichung

Es ist vollbracht, jetzt habe ich doch noch mein Buch zum Thema Sportfotografie vollendet. Das war auch der Grund, warum es hier in letzter Zeit nichts Neues zu lesen gegeben hat.
Nachdem ich zwischenzeitlich die Arbeit am Buch eingestellt hatte, weil mir die notwendige Unterstützung fehlte, habe ich mich letztlich doch noch entschlossen, die bereits vollbrachte und weit vorangeschrittene Vorarbeit zu nutzen. Ich wäre sogar noch früher mit dem Werk fertig gewesen, wenn ich nicht soviel Ärger mit OpenOffice gehabt hätte. Das Programm ist ansonsten vollkommen in Ordnung, aber mit den vielen Bildverknüpfungen scheint es nicht zu Recht zu kommen.
Trotz allem, das Sportfotografie-Buch ist nun fertig gestellt. Der Druck und Vertrieb läuft über den Verlag „Books on Demand“, so daß das Buch in allen Buchhandlungen (Ladengeschäfte sowie Online-Shops) erhältlich sein wird. Da die Veröffentlichung nun in Eigenregie erfolgte, hatte ich mich um alles selbst zu kümmern, vom Entwurf über die Korrektur bis zur Abnahme und Titelgestaltung.
Ich bekomme auch keine kostenlose Belegexemplare, deshalb habe ich mir erstmal selber ein paar Bücher bestellt, um zu sehen, wie des fertige Werk wirklich aussieht. Die größten Probleme bereiteten mir Screenshots, daher hoffe ich, daß die Ausgabe im Buch halbwegs brauchbar sein wird.
Damit niemand die erwähnten Links aus dem Buch abzutippen hat, habe ich eine Seite zum Buch eingerichtet, auf der interessante Verweise zu finden sind.

Ausrüstung einkaufen

Nachdem man sich endlich durch den Auswahlprozess gekämpft und für eine Kamera samt Zubehör entschieden hat, stellt sich zum Schluss doch noch eine Frage, und zwar: Wo soll man einkaufen?
Es ist durchaus reizvoll kostengünstig im Internet-Verandhandel oder bei Auktionen einzukaufen und einige hundert Euro zu sparen. Aber was passiert, wenn etwas nicht funktioniert oder unvollständig ist? Dann beginnt das zeitaufwendige hin und her Versenden, und man wartet vielleicht vergeblich auf eine Gutschrift. Gar nicht auszudenken, wenn die teure Ausrüstung beim Versand beschädigt wird, und man in die Beweispflicht gerät.
Im Fachgeschäft an der Ecke kann man die Ausrüstung in die Hand nehmen und gleich praktisch prüfen. Außerdem ist es in manchen Preiskategorien auch im Einzelhandel immer möglich noch über den Preis zu verhandeln. Und sei es nur, daß man zusätzlich einen Ersatzakku oder eine weitere Speicherkarte erhält. Meistens ist der Service im Ladengeschäft besser als bei unbekannten Online-Shops. Ich habe den größten Teil meiner Kamera-Ausrüstung im Fachgeschäft am Wohnort gekauft. Auch wenn es verlockend war beim Online-Einkauf teilweise bis zu 15% weniger zu bezahlen, habe ich die teure Variante gewählt. Interessanterweise sind nämlich auch die großen namhaften Internet-Händler selten günstiger als der Laden vor Ort. Wie viel Risiko man eingehen möchte, hängt auch davon ab, wie viel finanziellen Verlust man sich leisten kann. Wenn man bei einer Online-Auktion mal 100 Euro für ein gebrauchtes Objektiv in den Sand setzt, weil das Teil Schrott ist, dann ist das ärgerlich, aber vermutlich noch zu verkraften. Anders sieht es bestimmt aus, wenn man eine fabrikneue Optik für ein paar Tausend Euro bestellt, und die eventuell gar nicht ankommt, weil der Versender aus Hongkong über alle Berge weg ist.

Sinnvolles Zubehör – Regenschutz

Bei der Sportfotografie ist man häufiger draußen unterwegs, so daß man auf alle Fälle gegen Regenschauer gerüstet sein sollte, um nicht die Ausrüstung unnötig den Witterungsverhältnissen auszusetzen.. Es gibt professionelle Regenschutzhauben für Kameras und Objektive, aber dieses Zubehör ist teilweise sehr teuer. Hier lohnt es sich vorerst aus einer Plastiktüte bzw. aus Frischhaltebeuteln einen Regenschutz zu basteln, den man mit Gummiband an Kamera und/oder Objektiv befestigt. Bei Nieselregen oder vereinzelten Regentropfen reicht es oft auch aus, ein kleines Handtuch über die Kamera und das Objektiv zu legen.
Eventuell findet man für seine Ausrüstung aber auch eine günstige kommerzielle Lösung bei Enjoy Your Camera

Sinnvolles Zubehör – Sitzgelegenheit

Je nachdem bei welcher Sportart man fotografiert, kann es bei fester Aufnahmeposition hilfreich sein, einen Falt-Hocker (Angler- oder Camping-Hocker) dabei zu haben. Damit vermeidet man die zu hohe Perspektive beim Stehen (z.B. beim Hockey), und man sitzt bequemer als auf dem Fotokoffer.
Zwar teuer, aber dafür stabil und auch bequem sind die Stühle von Walkstool.