Shooting mit Christina

Die Suche nach einem Model in der Model-Kartei wie auch über meine Seite bei Facebook war dann eines Tages doch noch erfolgreich. 🙂 Christina hat sich bei mir gemeldet, und wir haben ein erstes Shooting vereinbart.
ChristinaFür ein erstes „Kennenlern“-Shooting plane ich im Regelfall nur 1,5 bis 2 Stunden ein. Es geht mir in erster Linie darum, dass man sich erst einmal kennenlernt, feststellt, wie die Zusammenarbeit läuft, um dann weitere mögliche Projekte zu besprechen und zu planen. Gerade wenn man sich nicht kennt, und man als Fotograf ein weniger erfahrenes Model vor der Kamera hat, ist so ein kurzes Shooting sinnvoll. Man kann dann feststellen, inwieweit das Model bereits selbständig posen kann bzw. wieviel Anleitung notwendig ist. Mir ist es auch wichtig, zu sehen, ob das Model eigene Ideen einbringt und wie spontan es ist. Andere Fotografen sind da restriktiver, sie haben eine Vorstellung von dem, was sie machen möchten, und geben dem Model alles vor. Ich bevorzuge es, wenn sich das Model miteinbringt, und so in Zusammenarbeit Bilder entstehen.
ChristinaAufgrund der äußeren Bedingungen, es waren sicherlich um die 30 Grad im Studio, dauerte das Shooting dann sogar weniger als 1,5 Stunden. Trotzdem konnten wir verschiedene Szenen aufnehmen, indoor wie outdoor. Und obwohl ich nur etwas mehr als 100 Bilder am Ende des Shootings hatte, waren doch etliche interessante und vorzeigbare Aufnahmen entstanden. Man darf nicht vergessen, dass wir hier ohne aufwendiges Make-up, und ohne Planung agiert haben. Es war von Vorteil, dass das Studio diverse Location-Möglichkeiten bietet, indoor und sogar outdoor. Daher haben wir spontan verschiedene Orte genutzt, Christina hat auch zwischendurch die Kleidung gewechselt, so dass wir selbst in der Kürze der Zeit ein abwechslungsreiches Shooting hatten, und unterschiedliche Szenen aufnehmen konnten. Dadurch habe ich einen noch besseren Eindruck gewinnen können für die zukünftige Planung weiterer Shootings mit ihr. 🙂
Fazit: Wir haben ein paar schöne Bilder erhalten, und Ideen für ein Folge-Shooting sind bereits vorhanden. 🙂
ChristinaChristina

Fotomodel (w) gesucht

Hervorgehoben

Fürs erste Shooting plane ich im Regelfall ein kleines Outdoor-Shooting ein, es besteht aber auch die Möglichkeit in ein Studio in Viersen zu gehen. Gerade für Einsteigerinnen in die Model-Tätigkeit bietet sich ein Outdoor-Shooting an, weil man dort das Umfeld miteinbeziehen kann, und das Posing einfacher ist als im Studio, wo man mehr oder weniger auf sich allein gestellt ist. Je nach Wetterlage, wieviel vor Ort los ist und welche Ideen wir haben, würde es ca. 1,5 – 2 Stunden dauern. Dieses Shooting dient dazu, sich ein wenig kennenzulernen, zu schauen, wie die Zusammenarbeit funktioniert und für Model-Anfänger zum Eingewöhnen an „die Arbeit eines Fotomodels“. Wenn es dann Spaß macht und Interesse an einem größeren Projekt besteht, z.B. mit Spezial-Make-up oder ein bestimmtes Thema, wird dies danach in Ruhe geplant. Bei einem U18-Model sollte mindestens eine Begleitperson dabei sein, im Idealfall jemand Ü18. Eine Freigabeerklärung (Model-Release) ist selbstverständlich. Alle „brauchbaren“ bzw. vorzeigbaren Bilder gibt es auf CD, je nach Ausbeute werden davon bis zu ca. 10 Stück bearbeitet (Portraitretusche).

Planung 2016

Es ist ziemlich genau 12 Jahre her, dass ich angefangen habe mich intensiv mit der Fotografie zu beschäftigen. Dabei begann zuerst alles nur als Hobby, zwischenzeitlich war ich aber sogar nebenberuflich als Sportfotograf unterwegs. Nach dieser zwar interessanten aber auch sehr anstrengenden Tätigkeit, habe ich mehr oder weniger eine Auszeit genommen. Ich war nur hobbymäßig eine Saison beim Frauen- und Mädchenfußball in Moers, sowie im Jahr darauf bei den Neuss Frogs (American Football).
Im Regelfall fotografiert man aber selten für die Schublade, also für das eigene Archiv. Als Fotograf möchte man in irgendeiner Art und Weise seine Bilder sinnvoll verwenden, und vor allem veröffentlichen, um sie einem größeren Publikum zu präsentieren. Man hängt die Bilder z.B zuhause an die Wand, man nutzt sie für die Eigenwerbung auf seiner eignen Webseite, man veröfffentlich sie in Galerien auf entsprechenden Webseiten (Model-Kartei, Foto-Community usw).
Da in den vergangenen Jahren das Interesse an meinem Sportfotos nur sehr gering gewesen ist, und ich mit den Bildern auch persönlich nicht viel anfangen konnte, habe ich mich in diesem Jahr entschlossen, endgültig zur „richtigen“ Fotografie zurückzukehren. 🙂

Um bei der Shooting-Planung etwas flexibler zu sein, und in erster Linie nicht nur Outdoor-Shootings anbieten zu können, habe ich mich dem Team der Fotofabrik angeschlossen. Daher kann ich nun auch auf ein Studio in Viersen zurückgreifen. Somit kann ich jetzt wieder Shootings in allen Bereichen von Portrait über Fashion bis Akt anbieten und durchführen.
Aktuell suche ich nun nach Fotomodellen für die einzelnen Aufnahmebereiche, bevorzugt auch für längerfristige Zusammenarbeit.

Nachdem ich bereits im letzten Jahr meine Webseite aktualisiert habe, werde ich mich nun mit meinen Profilen in den verschiedenen Communities befassen, und sie auf den neuesten Stand bringen, um mögliche Fotomodelle auf mich aufmerksam zu machen. 😉

Das funktionale Portrait – Homestory

Während Studio-Aufnahmen von formalen und klassischen Portraits eine gute Kontrolle über Bildausschnitt und Lichtverhältnisse bieten, und der Fotograf sich alleine auf die Charakterisierung des Fotomodels konzentrieren kann, liefert das funktionale Portrait weitere Möglichkeiten, die Persönlichkeit herauszuarbeiten. Der Mensch definiert sich ja nicht nur über Aussehen, Mimik und Ausstrahlung, sondern auch über sein persönliches Umfeld. Dazu gehören neben seiner beruflichen und gesellschaftlichen Funktion auch seine Hobbies und Interessen, sein Zuhause wie auch spezielle Fähigkeiten. Aufnahmen in gewohnter Umgebung und bei gewohnten Tätigkeiten bieten zusätzlich den Vorteil, daß sich das Model entspannter gibt als im Studio mit der eher kühlen, ungewohnten Atmosphäre und der verwirrenden, vielleicht sogar einschüchternden Technik.
Plant man Aufnahmen im privaten Umfeld des Fotomodels sollte man trotz allen Engagement nicht vergessen, daß man in der Wohnung oder dem Haus zu Gast ist. Man sollte beim Rundgang die Wirkung der Räume und die Lichtverhältnisse abschätzen. Der ausgewählte Raum sollte die Stimmung des Fotos unterstützen, aber nicht dominieren. So kann es durchaus passieren, daß man das Fotomodel behutsam zu überzeugen hat, daß der Lieblingsraum z.B. aufgrund der Lichtverhältnisse unzureichend ist, um die gewünschte Wirkung mit der Aufnahme zu erreichen.
Im Allgemeinen sollte man sowieso versuchen in mehreren Räumen und, falls vorhanden, auch im Garten Bilder zu machen. Von Fall zu Fall ist dann zu entscheiden, ob man zusätzliches Licht benötigt. Eventuell reichen große Fenster und ein Reflektor aus, um somit auch die natürliche Lichtstimmung zu erhalten. Zusätzliches Licht durch Blitz oder Leuchten sollte man sparsam einsetzen. Eine private Location ist eine Location wie jede andere auch, so daß es hier ebenfalls sinnvoll ist, sich die Örtlichkeit vorher einmal anzuschauen. Dann kann man sich mit dem Umfeld und den Lichtverhältnissen vertraut machen, und die Aufnahmen entsprechend planen. Für den Hobbyfotografen sollte das kein Problem darstellen, denn im Regelfall wird man vorerst nur Verwandte, Freunde oder gute Bekannte fotografieren. Und deren Heim hat man meistens vorher schon einmal gesehen bzw. kann vor dem Shooting ohne große Umstände sicher einmal einen Besuch vereinbaren.

Die Körpersprache beim Portrait

Die Körpersprache des Fotomodels sollte zum Gesichtsausdruck passen. Es ist also darauf zu achten, daß Schulterhaltung und Arme harmonisch wirken, und den Betrachter nicht irritieren und ablenken.
Nützliche Erfahrungen kann man sammeln, in dem man Menschen beobachtet. Man schaut, welche Gestik mit welcher Mimik einhergeht, und wie der Gesichtsausdruck durch die Körpersprache unterstützt oder auch abgeschwächt wird. Die Arbeit fängt also nicht erst im Studio an, sondern besser in einem Straßencafé, zumindest aber an einem Ort, an dem man Menschen ungestört beobachten kann. 😉 Diese Beobachtungen kann man dann beim Shooting nutzen, und entsprechende Posing-Anweisungen an das Model geben. Am einfachsten ist es immer, Bildbeispiele zu zeigen oder vorzumachen, was man sich vorstellt. Vor allem, wenn man selber noch Anfänger ist, und wenig Erfahrung in der Modelführung hat. Oder das Fotomodel ist Anfänger, und hat wenig Erfahrung mit dem Posing.
Wenn die Gesamtaussage und Körpersprache abgesprochen und klar sind, reichen danach meist kleine Anweisungen an das Model hinsichtlich der Kopf- und Körperhaltung aus, um kleine Korrekturen vorzunehmen bzw. eine Motiv-Variante zu erhalten. Am besten betrachtet man das Motiv durch den Sucher, und dirigiert das Model in die gewünschte Pose. Vorteilhaft ist hierbei die Arbeit mit einem Stativ. Der festgelegte Bildausschnitt bleibt damit erhalten, man kann eventuell noch die Lichtführung anpassen oder Requisiten verändern bzw. störende Elemente entfernen.
Oft wirken Gesten je nach Menschentyp aufgesetzt und überzogen. Man sollte darauf achten, daß sich das Model bei den Aufnahmen wohlfühlt, und die Bildidee zum Modeltyp paßt. Unwohlsein oder Verunsicherung des Fotomodels zeigen sich meistens im Bild, das sollte vermieden werden. Wenn man bemerkt, daß sich die Aufnahme nicht wie gewünscht umsetzen läßt, sollte man auf diese Bildidee verzichten, und zu anderen Posen übergehen. Die ursprüngliche Bildidee kann man später immer noch mit einem anderem Model erneut versuchen umzusetzen.