Planung 2016

Es ist ziemlich genau 12 Jahre her, dass ich angefangen habe mich intensiv mit der Fotografie zu beschäftigen. Dabei begann zuerst alles nur als Hobby, zwischenzeitlich war ich aber sogar nebenberuflich als Sportfotograf unterwegs. Nach dieser zwar interessanten aber auch sehr anstrengenden Tätigkeit, habe ich mehr oder weniger eine Auszeit genommen. Ich war nur hobbymäßig eine Saison beim Frauen- und Mädchenfußball in Moers, sowie im Jahr darauf bei den Neuss Frogs (American Football).
Im Regelfall fotografiert man aber selten für die Schublade, also für das eigene Archiv. Als Fotograf möchte man in irgendeiner Art und Weise seine Bilder sinnvoll verwenden, und vor allem veröffentlichen, um sie einem größeren Publikum zu präsentieren. Man hängt die Bilder z.B zuhause an die Wand, man nutzt sie für die Eigenwerbung auf seiner eignen Webseite, man veröfffentlich sie in Galerien auf entsprechenden Webseiten (Model-Kartei, Foto-Community usw).
Da in den vergangenen Jahren das Interesse an meinem Sportfotos nur sehr gering gewesen ist, und ich mit den Bildern auch persönlich nicht viel anfangen konnte, habe ich mich in diesem Jahr entschlossen, endgültig zur „richtigen“ Fotografie zurückzukehren. 🙂

Um bei der Shooting-Planung etwas flexibler zu sein, und in erster Linie nicht nur Outdoor-Shootings anbieten zu können, habe ich mich dem Team der Fotofabrik angeschlossen. Daher kann ich nun auch auf ein Studio in Viersen zurückgreifen. Somit kann ich jetzt wieder Shootings in allen Bereichen von Portrait über Fashion bis Akt anbieten und durchführen.
Aktuell suche ich nun nach Fotomodellen für die einzelnen Aufnahmebereiche, bevorzugt auch für längerfristige Zusammenarbeit.

Nachdem ich bereits im letzten Jahr meine Webseite aktualisiert habe, werde ich mich nun mit meinen Profilen in den verschiedenen Communities befassen, und sie auf den neuesten Stand bringen, um mögliche Fotomodelle auf mich aufmerksam zu machen. 😉

Mein Buch über Sportfotografie

Seit dem 4.Oktober ist mein Buch offiziell erhältlich. Es ist in vielen Online-Angeboten eingetragen:

Rückseite vom Buch SportfotografieTitelbild vom Buch Sportfotografie

Außerdem sollte es in jeder Buchhandlung bestellt werden können. Die Lieferzeit beträgt leider immer ein paar Tage, da das Buch nach jeder Bestellung „frisch“ gedruckt wird. Es existiert keine feste Auflage, die dementsprechend auf Lager liegt und nur abgerufen zu werden braucht.

Buch-Veröffentlichung

Es ist vollbracht, jetzt habe ich doch noch mein Buch zum Thema Sportfotografie vollendet. Das war auch der Grund, warum es hier in letzter Zeit nichts Neues zu lesen gegeben hat.
Nachdem ich zwischenzeitlich die Arbeit am Buch eingestellt hatte, weil mir die notwendige Unterstützung fehlte, habe ich mich letztlich doch noch entschlossen, die bereits vollbrachte und weit vorangeschrittene Vorarbeit zu nutzen. Ich wäre sogar noch früher mit dem Werk fertig gewesen, wenn ich nicht soviel Ärger mit OpenOffice gehabt hätte. Das Programm ist ansonsten vollkommen in Ordnung, aber mit den vielen Bildverknüpfungen scheint es nicht zu Recht zu kommen.
Trotz allem, das Sportfotografie-Buch ist nun fertig gestellt. Der Druck und Vertrieb läuft über den Verlag „Books on Demand“, so daß das Buch in allen Buchhandlungen (Ladengeschäfte sowie Online-Shops) erhältlich sein wird. Da die Veröffentlichung nun in Eigenregie erfolgte, hatte ich mich um alles selbst zu kümmern, vom Entwurf über die Korrektur bis zur Abnahme und Titelgestaltung.
Ich bekomme auch keine kostenlose Belegexemplare, deshalb habe ich mir erstmal selber ein paar Bücher bestellt, um zu sehen, wie des fertige Werk wirklich aussieht. Die größten Probleme bereiteten mir Screenshots, daher hoffe ich, daß die Ausgabe im Buch halbwegs brauchbar sein wird.
Damit niemand die erwähnten Links aus dem Buch abzutippen hat, habe ich eine Seite zum Buch eingerichtet, auf der interessante Verweise zu finden sind.

Aufnahmemodus: manuell oder Halbautomatik

Jede Kamera bietet verschiedene Aufnahmemodi mit unterschiedlichen Stufen der manuellen Eingreifmöglichkeiten an.
Der Programm-Modus ist eine Automatik, bei der die Kamera die vollständige Belichtungskontrolle übernimmt. Abhängig von der Qualität der gewählten Kamera ist ein solcher Modus für die meisten Schnappschüsse in alltäglichen Situationen geeignet. Für die Aufnahme von Action-Szenen in der Sportfotografie ist diese Vollautomatik allerdings unbrauchbar.
Der angehende Sportfotograf benötigt zumindest die sogenannten Halbautomatiken, die eine gewisse manuelle Kontrolle erlauben.
Bei der Zeitautomatik (auch Blendenpriorität genannt) kann man eine bestimmte Blende wählen, die Kamera passt dann die notwendige Belichtungszeit für ein richtig belichtetes Bild automatisch an.
Bei der Blendenautomatik (auch Zeitpriorität genannt) gibt man eine Belichtungszeit vor, die Kamera wählt dann die zur korrekten Belichtung notwendige Blendenöffnung aus.
In den meisten Fällen wird man mit den Halbautomatiken ausreichend manuelle Kontrolle über die Belichtung haben und gute Resultate erzielen. Um aber die maximale Kontrolle zu erhalten, sollte das Kameramodell auch einen Modus ermöglichen, in dem man dann Blende und Zeit selbst vorgeben kann.
Heutzutage verfügt jede Spiegelreflexkamera, auch in den unteren Preiskategorien, über diese drei wichtigen Modi (manuell, Zeit- und Blendenautomatik).

Als Fotojournalist im Einsatz

Da man im lokalen Bereich mit dem Bilderverkauf nur wenig Geld verdienen kann, denn die Zeitungen habe bestehende Kontakte zu etablierten Fotografen, hatte ich 2008 überlegt mein Projekt wieder einzustellen.
Dann kam aber in der Sommerpause die Anfrage von einer kleinen Bilder-Agentur aus Hessen, ob ich nicht für sie fotografieren möchte. Gerade bei dem vielseitigem Sportangebot hier im Westen wurde noch Verstärkung gesucht. So eine Anfrage schmeichelt natürlich und macht stolz, wenn jemand die veröffentlichten Fotos für so gut hält, daß er mir anbietet für ihn zu arbeiten.
Die Verlockung wieder bei den großen Sportveranstaltungen dabei sein zu können und endlich richtig Fuß zu fassen, haben mich veranlasst, es noch ein weiteres Jahr als professioneller Sportfotograf zu versuchen. Seitdem bin ich in den Bundesligen unterwegs, ob Fußball, Eishockey, Basketball oder Handball und Volleyball.
Zuerst einmal waren zusätzliche Investitionen zu tätigen. Ein Notebook habe ich zwar bereits besessen, aber eine UMTS-Flatrate war ebenso notwendig wie ein Notebook-Schutz und ein stabiler Falthocker. Neben diesem günstigen Zubehör war aber auch ein lichtstarkes Teleobjektiv fällig. Gerade bei Außenaufnahmen in der dunklen Jahreszeit sowie bei Flutlichtspielen reichte mein Canon 100-400mm/f4-5.6 nicht mehr aus. Ein 2.8er-Objektiv ist dazu unerlässlich, über die Bilder-Agentur habe ich günstig ein Sigma 120-300mm/f2.8 bekommen können. Glücklicherweise besaß ich bereits das Canon 70-200mm/f2.8 für den Hallensport.
Die Ausrüstung ist das Eine, das Andere ist die Arbeitsweise, die man sich anzueignen hat. Schnelligkeit und Qualität sind gefordert. Das Spiel hat gerade erst begonnen, da sind bereits die ersten 6-8 Bilder an die Agentur zu versenden, so daß sie dort bearbeitet und an die Redaktionen verteilt werden können. Nach Spielschluss werden dann die restlichen Bilder verschickt.
Zwischenzeitlich hatte ich auch über einen längeren Zeitraum für eine Regionalzeitung gearbeitet. Aufgrund meiner Veröffentlichungen meldete sich im Juli 2009 der verantwortliche Redakteur. Meine Fotos gefielen ihm, und er fragte nach, ob ich regelmäßig Sportbilder aus dem Großraum Krefeld liefern könnte.
Da bei den Bilder-Agenturen der Verkauf etwas schleppend verlief, habe ich die Gelegenheit zur Zusammenarbeit genutzt. Der Stress war zwar nicht wesentlich weniger, aber dafür wusste ich, daß die Bilder, die ich lieferte, garantiert veröffentlicht wurden. Bei annähernd gleichem Zeitaufwand gegenüber der Agentur-Arbeit, besuchte ich mehr Veranstaltungen, dadurch wurden mehr Fotos veröffentlicht (sogar mit meinem Namen, was einen weiteren Werbeeffekt hat) und ich hatte durch den lokalen Einsatz weniger Kosten. Leider wurde diese Zeitung Anfang 2010 eingestellt, so daß ich nach neuen Einsatzmöglichkeiten zu suchen hatte.
Mittlerweile bin ich Kooperationspartner von verschiedenen Bildagenturen und versorge speziell im Hockey-Bereich direkt Kunden mit Bildmaterial.