Fotomodel (w) gesucht

Hervorgehoben

Fürs erste Shooting plane ich im Regelfall ein kleines Outdoor-Shooting ein, es besteht aber auch die Möglichkeit in ein Studio in Viersen zu gehen. Gerade für Einsteigerinnen in die Model-Tätigkeit bietet sich ein Outdoor-Shooting an, weil man dort das Umfeld miteinbeziehen kann, und das Posing einfacher ist als im Studio, wo man mehr oder weniger auf sich allein gestellt ist. Je nach Wetterlage, wieviel vor Ort los ist und welche Ideen wir haben, würde es ca. 1,5 – 2 Stunden dauern. Dieses Shooting dient dazu, sich ein wenig kennenzulernen, zu schauen, wie die Zusammenarbeit funktioniert und für Model-Anfänger zum Eingewöhnen an „die Arbeit eines Fotomodels“. Wenn es dann Spaß macht und Interesse an einem größeren Projekt besteht, z.B. mit Spezial-Make-up oder ein bestimmtes Thema, wird dies danach in Ruhe geplant. Bei einem U18-Model sollte mindestens eine Begleitperson dabei sein, im Idealfall jemand Ü18. Eine Freigabeerklärung (Model-Release) ist selbstverständlich. Alle „brauchbaren“ bzw. vorzeigbaren Bilder gibt es auf CD, je nach Ausbeute werden davon bis zu ca. 10 Stück bearbeitet (Portraitretusche).

Die aktuelle Situation 2011

Nachdem sich Mitte 2010 zwei neue Kooperationen ergeben hatten, habe ich noch einmal versucht in der Sportfotografie Fuß zu fassen. Leider rechnen sich Aufwand und Kosten immer noch nicht gegen die Einnahmen auf. Der sozusagen exklusive Einsatz für die eine Agentur bei Alemannia Aachen bringt zwar gute Einnahmen, aber aufgrund der Entfernung zum Einsatzort sind der zeitliche Aufwand und die Fahrtkosten sehr hoch. Außerdem lassen sich zu den Veranstaltungen in Aachen sehr selten weitere einträgliche Termine planen. Dafür liegt der Tivoli leider zu abgelegen vom restlichen Sportgeschehen.
Enttäuschend verlief bisher der Einsatz für die andere Agentur. Innerhalb einer Saison keine Bilder verkauft zu bekommen, läßt einen schon an den eigenen Fähigkeiten zweifeln. Da aber glücklicherweise in meinem Spezialgebiet Hockey regelmäßig Verkäufe direkt an Kunden gingen, und auch über die andere Agentur meine Bilder Abnehmer gefunden haben, kann mein Bildmaterial nicht so schlecht sein.
Ich habe meine Einsätze jetzt auf wenige für mich einträgliche Veranstaltungen eingeschränkt. Zum einen verschafft der gekürzte Terminplan ewas Freizeit, zum anderen spare ich Kosten. Am Jahresende wird sich dann zeigen, ob und wie es weitergeht.
Zwischenzeitlich hatte sich ein Angebot ergeben, ein Buch über Sportfotografie zu schreiben. Allerdings ist Buchautor auch fast eine Vollzeitbeschäftigung und ohne zusätzliche Unterstützung sowie den schwer zu beschaffenden Freigaben für die Bilder, habe ich das Projekt eingestellt. Vielleicht ergibt sich zu einem späteren Zeitpunkt die Gelegenheit die bisherige Vorarbeit zu nutzen und das Buch doch noch zu veröffentlichen.

Wie findet man eine geeignete Location?

Einerseits durch Zufall, andererseits kann man sich auch überlegen, an welchen Orten es sich lohnen könnte, Aufnahmen auch mit Fotomodel zu machen. Wenn man sich intensiver mit der Fotografie beschäftigt, vor allem mit Outdoor-Fotografie, dann achtet man beim nächsten Spaziergang oder der Besichtigung einer Sehenswürdigkeit schon eher darauf, ob man nicht eine brauchbare Location findet. Gut geeignet sind immer städt. Parkanlagen. Der Eintritt ist im Regelfall kostenlos, die Grünflächen dürfen betreten werden, so daß man neben Rasen, auch Bäume und Büsche sowie Blumenbeete als Kulisse bzw. Hintergrund verwenden kann. Manchmal gibt es auch einen kleinen See oder Bach, vielleicht sogar mit Brücke, so daß man eine sehr abwechslungsreiche Szenerie vorfindet für Aufnahmen „im Grünen“.
Burgen und Schlösser dürfen selten betreten werden, und wenn, dann ist der Eintritt meistens kostenpflichtig. Abgesehen davon, daß die Lichtverhältnisse im Inneren nur eingeschränkt zum Fotografieren ausreichen dürften, sind Aufnahmen oft untersagt bzw. bei öffentlichem Besucherverkehr ungestört nicht möglich. In so einem Fall hilft es einem nur weiter, wenn man den „Hausherren“ persönlich kennt, so daß er einem dann bei passender Gelegenheit die Location für einen Zeitraum zur Verfügung stellt. 🙂 Dann kann man auch die entsprechende Ausrüstung einsetzen wie z.B. eine portable Blitzanlage.
Das bedeutet also, daß man als Einzelner kaum in größere Objekte zum Fotografieren hineinkommt. Hierzu bleibt einem nur die Möglichkeit auf organisierte Workshops oder Veranstaltungen zu achten, und bei einer interessanten Location daran teilzunehmen. Von Wildorange Events werden immer wieder besondere Veranstaltungen organisert; ich bin einmal in Düsseldorf bei einem Event in einer Diskothek dabei gewesen. 😉 Man braucht sich weder um Location und Technik, noch um Model, Visagistin oder Kleidung zu kümmern. Dafür ist der Spaß allerdings nicht billig, aber wenn man einmal entsprechende Bilder machen möchte, die einem als außergewöhnliche Referenz dienen können, dann lohnt sich doch der finanzielle Einsatz. 🙂 Denn als Einzelner bekäme man so ein Ereignis gar nicht eingefädelt, und selbst wenn, dann wäre es vermutlich erst recht unbezahlbar.
Vielleicht hat man auch Glück, und das Stammlokal/-restaurant bietet einen interessante Kulisse für Aufnahmen. Dann kann man sich mit dem Besitzer/Pächter sicher einigen, um die Örtlichkeit an einem wenig frequentierten Zeitpunkt als Location zu nutzen. Fragen sollte man auf ale Fälle vorher, denn auch wenn es ein öffentlicher Ort ist, so gilt doch Hausrecht, und das bedeutet, für die Veröffentlichung der Bilder benötigt man eine Freigabe (das sogenannte Property-Release).
Nützlich bei der Location-Suche bzw. Besichtigung ist eine Kompaktkamera. Um einen ersten Eindruck zu erhalten und vor allem später die Aufnahmen zu planen, reichen Schnappschüsse von der Örtlichkeit aus. Dazu braucht man nicht immer die „große Ausrüstung“ mit sich herumtragen. Die kleine Kamera kann man auch auf dem Spaziergang oder dem Stadtbummel mitnehmen, und ist damit immer gerüstet, falls man eine interessante Location entdeckt.

Fotomodelle (3)

Fotomodell-Vertrag

Auch wenn die ersten Fotomodelle vielleicht sehr gute Bekannte sind, sollte man von Anfang an nur mit Absicherung durch einen Model-Vertrag fotografieren. Dieses Model-Release (= Freigabeerklärung) klärt die Nutzungsrechte für die angefertigten Fotos. Der Fotograf ist zwar immer der Urheber, aber dieses Recht räumt ihm nicht die Erlaubnis ein, die Bilder auch zu veröffentlichen. Wenn man also die Fotos präsentieren möchte (z.B. Homepage, Community-Galerie usw), dann benötigt man eine Freigabe dafür vom Fotografierten. Vor allem wenn das Model noch nicht volljährig ist, ist ebenfalls die Erlaubnis der Erziehungsberechtigungen einzuholen. Auch wenn theoretisch eine mündliche Vereinbarung ausreicht, so ist man mit einem schriftlichen Vertrag auch in Zukunft auf der sicheren Seite. Denn man weiß nie, ob sich das Model es nicht eines Tages überlegt, und dann doch nicht möchte, daß die Fotos veröffentlicht werden. Gerade im Bereich Akt- und Erotikfotografie könnte es passieren, daß das Fotomodel aus privaten und/oder beruflichen Gründen eine Veröffentlichnung untersagen möchte.

Die Beispielverträge enthalten jeweils die wichtigsten Punkte, die unbedingt aufgeführt sein sollten. Diese Model-Releases dienen als Basisvorlage, die den eignen Wünschen (z.B. Layout, Logo usw) entsprechend angepaßt werden können. Ich habe die Verträge selber aus bestehenden Vorlagen zusammengestellt und kann daher keine rechtliche Gewährleistung übernehmen.
Beispiel für einen Model-Vertrag