Meine ersten Schritte als Hobbyfotograf

Anfang 2004 nutzte ich die Gelegenheit und nahm an einem VHS-Kurs teil, um mein Wissen nochmal aufzufrischen. Das Seminar wurde von einem Berufsfotografen gehalten und ich hoffte darauf, einmal richtig brauchbare praktische Tipps und Tricks zu erhalten. Neben den physikalischen Grundlagen gab es natürlich auch Geschichten und Erfahrungen aus der Praxis, da der Fotograf einiges von seinen Foto-Reisen zu berichten hatte. Abgesehen davon war er auch Studio-Fotograf, so daß ich die Möglichkeit nutzte, um im Anschluss an den Kurs bei ihm an einem zweitägigen Seminar für Portraitfotografie teilzunehmen.
Dadurch bin ich mit dem Thema Studiofotografie in Kontakt gekommen, und mein Interesse an der »Menschen«-Fotografie wurde geweckt. Zur gleichen Zeit bin ich auf die Fotocommunity im Internet aufmerksam geworden, und habe dort sofort die Angebote von Workshops und Fotoshootings genutzt. Das hat mir gleich weitergeholfen meine Kenntnisse und Fertigkeiten zu verbessern sowie Kontakte zu knüpfen zu Fotografen und Fotomodellen. Wenn man keine Fotomodelle im Bekanntenkreis hat, sind solche Veranstaltungen eine gute Gelegenheit praktische Erfahrung zu sammeln. Sicherlich ist es kein billiges Vergnügen, und man gerät vielleicht auch in Workshops, die einen nicht zwingend weiterbringen. Diese Erfahrung ist aber letztlich auch hilfreich, da sie das Selbstbewusstsein stärkt, wenn man merkt, daß viele andere, die in mancher Community als »Fotogötter« verehrt werden, auch nur mit Wasser kochen.

Die eigene Web-Galerie

Es gibt zwar etliche Möglichkeiten im Netz seine Bilder zu präsentieren, aber es macht natürlich mehr her, wenn man eine eigene Internet-Adresse hat, unter der man sein Fotos veröffentlichen kann. 😉
Bei Anbietern wie Foto-Community kann man zwar einfach seine Bilder hochladen und verwalten, aber man ist oft sehr eingeschränkt in Bezug auf Speicherplatz und den Gestaltungsmöglichkeiten beim Erscheinungsbild der Galerie. Auch die Anzahl der hochzuladenen Bilder innerhalb eines bestimmten Zeitraums ist stark abhängig davon, ob es ein kostenloses Benutzerkonto oder eine kostenpflichtige Mitgliedschaft ist. Ebenso ist der Zugriff auf Teilbereiche häufig eingeschränkt, z.B. kann man in der Foto-Community als Basis-Benutzer (Free-Account) keine Bilder in der Akt-Kategorie anschauen.
Wer nun eine eigene Web-Präsenz besitzt, und für diese vom Provider auch noch Zugriff auf PHP und eine MySQL-Datenbank bekommt, der sollte sich z.B. einmal die Galerie 4images anschauen.
4images kann komplett über einen gängigen Browser (Firefox, Internet Explorer usw) verwaltet werden. Dabei kann 4images nicht nur als Bilddatenbank verwendet werden. Neben den üblichen Bildformaten JPG, GIF und PNG, läßt sie sich auch um Dateiformate wie MP3, MPEG oder PDF erweitern, so daß man sie als Mediendatenbank nutzen kann.
4images ist so aufgebaut, daß Design und Funktionalität getrennt programmiert sind, dadurch kann man das Design der eigenen Website anpassen bzw. neu gestalten. Aufgrund einer Sprachdatei ist darüber hinaus sogar eine einfache Übersetzung in andere Sprachen möglich. Weitere Funktionen von 4images sind unter anderem: komplette Benmutzerverwaltung mit Registrierung, Kommentarsystem zu jedem Bild, Leuchtkastenfunktion für registrierte Benutzer, umfangreiche Suchfunktion, RSS-Feeds und noch vieles mehr.
Und bei allem was geboten wird, 4images ist für die private und nicht-kommerzielle Nutzung kostenlos! 🙂

Wie nützlich ist Bildkritik?

Egal wie selbstkritisch man ist, es wird einen immer weiterbringen, wenn man seine Fotos auch anderen zeigt. Auf irgendeine Art ist jede Meinung zum Bild nützlich, egal ob vom Profi-Fotografen oder vom nächsten Verwandten. Denn jeder beurteilt das Bild unter anderen Gesichtspunkten, ob subjektiv, technisch oder emotional.
Familie Freunde oder Bekannte sind selten Fachleute, aber sie sind in der Regel ehrlich und spontan. Sie können vermutlich nicht die technischen Aspekte kritisieren, liefern aber häufig Anregungen, warum sie ein Bild mögen oder ablehnen. Bei einer Bemerkung wie „Das ist ein tolles Foto“, fragt man am besten nach, was denn tatsächlich an dem Bild gefällt. Manchmal mag der Betrachter einfach nur das Model, im anderen Fall spricht ihn die Farbkomposition an. In diesen Fällen ist es der subjektive Geschmack, den man dann getroffen hat oder auch nicht. Hieraus wird man für zukünftige Bilder wenig Nutzen ziehen können. Oft sind es aber nur Kleinigkeiten, die den Betrachter das Bild mögen oder ablehnen lassen. Mal sieht z.B. das Auge „komisch“ aus, beim anderen Foto wirkt irgendetwas schief, diese Informationen helfen einem weiter, beim nächsten Mal selber auf diese Einzelheiten zu achten, und sie zu ändern.

In Fotoclubs oder Fotoforen im Internet kann man mit Gleichgesinnten über die dort veröffentlichten Bilder diskutieren. Allerdings hat die Sache einen Haken. Zum einen trifft man sicher auf Menschen mit geschulten Auge, die hilfsbereit sind und einem bereitwillig technische und gestalterische Tips geben. Zum anderen gibt es dann die Bewunderer, die Bilder kritiklos betrachten, sowie nicht zuletzt die Neider, die immer ein „Härchen in der Suppe“ finden. Es kann eine Zeit dauern, bis man die richtigen Leute gefunden hat, aber dann werden diese Kritiker einen bestimmt weiterbringen in der Bildgestaltung.
Durch Bildkrititk wird im Grunde der Ist-Zustand festgestellt. Man erhält eine Aussage darüber, wo man gerade fotografisch steht. Aus diesen Informationen lernt man dann, und entwickelt sich dementsprechend weiter, manchmal schneller als man denkt. Es hängt natürlich von der Kompetenz der Kritiker ab, und damit von der Nützlichkeit der Bildkritiken. Weder ausnahmsloses Lob, noch herbe Kritik sind vorteilhaft. Nur Lob läßt einen glauben, man hätte sein Potential bereits ausgeschöpft, und man könnte sich nicht mehr weiterentwickeln. Derbe Kritik könnte einem den Spaß an der Fotografie nehmen und demotivieren. Wie auch bei anderen Diskussionen, sollte man sich nur mit den sachlichen Aussagen befassen, und über emotionale wie persönliche Angriffe hinwegsehen, auch wenn es vielleicht manchmal schwer fällt. 😉

Eigene Erfahrung (2)

Meine ersten Schritte als Hobbyfotograf

Anfang 2004 nutzte ich die Gelegenheit und nahm an einem VHS-Kurs teil, um mein Wissen nochmal aufzufrischen. Das Seminar wurde von einem Berufsfotografen gehalten und ich hoffte deshalb darauf, einmal richtig brauchbare praktische Tips und Tricks zu erhalten. Auch wenn ich es mittlerweile wieder vergessen habe wie man die Zahl berechnet, so war es doch interessant zu erfahren, wie es zu diesen „krummen“ Werten bei der Blendenzahl kommt. 😉 Neben den physikalischen Grundlagen gab es natürlich auch Geschichten und Erfahrungen aus der Praxis, da der Fotograf auch einiges von seinen Foto-Reisen zu berichten hatte. Abgesehen davon, ist Harald W. Spoddig auch Studio-Fotograf, so daß ich die Möglichkeit nutzte und im Anschluß an den Kurs bei ihm an einem zweitägigen Seminar für Portraitfotografie teilgenommen habe.
Dadurch bin ich mit dem Thema Studiofotografie in Kontakt gekommen, und mein Interesse an der „Menschen“-Fotografie wurde geweckt. Da ich zur gleichen Zeit auch auf die Fotocommunity im Internet aufmerksam geworden bin, konnte ich dort sofort die Angebote von Workshops und Fotoshootings nutzen. Das hat mir gleich weitergeholfen meine Kenntnisse und Fertigkeiten zu verbessern sowie Kontakte zu knüpfen zu Fotografen und Fotomodellen. Wenn man keine Fotomodelle im Bekanntenkreis hat, ist so eine Möglichkeit eine gute Gelegenheit praktische Erfahrung zu sammeln. Sicherlich ist es kein billiges Vergnügen, und man gerät vielleicht auch in Workshops, die einen nicht zwingend weiterbringen. Diese Erfahrung ist aber letztlich auch hilfreich, da sie das Selbstbewußtsein stärkt, wenn man merkt, daß viele andere, die in z.B. der Fotocommunity als „Fotogötter“ verehrt werden, auch nur mit Wasser kochen. In der Internet-Galerie sind nämlich nur die absoluten Spitzenaufnahmen zu sehen, die teilweise sogar nur nach intensivem Einsatz der Bildbearbeitung entstanden sind. Ansonsten machen diese Fotografen ebensoviele gute wie schlechte Fotos wie jeder andere auch. Man sollte sich sofort von der Vorstellung lösen, daß jeder Schuß ein Treffer ist. Das bedeutet, bei einem Foto-Shooting werden eventuell mehrere hundert Aufnahmen gemacht, wirklich brauchbar ist davon immer nur ein Bruchteil, und veröffentlicht werden sogar nur eine Handvoll. Faustformel ist hierbei, daß ungefähr 10% der gemachten Aufnahmen brauchbar sind, und aus dieser engeren Auswahl die Bilder ausgewählt werden, die man nach entsprechender Bearbeitung veröffentlichen könnte. Das sind dann die Spitzenfotos, die einem als Werbung dienen, weil sie andere beeindrucken. 🙂

Veröffentlichung (1)

Bilder präsentieren

Steffi beim Wildorange Event in der Nachtresidenz DüsseldorfNachdem man nun die ersten Motive aufgenommen hat, möchte man auch eine gewisse Rückmeldung bekommen und feststellen, wie die Fotos beim Betrachter ankommen.
Zuerst wird man sicher die Bilder im Bekanntenkreis herumzeigen, dabei erfährt man meistens eine positive Resonanz. Allerdings haben diejenigen, die sich äußern, häufig wenig mit Fotografie zu tun. Es fehlt also an entsprechender Kritik, aus der man lernen könnte.
Im Internet gibt es sogenannte Fotocommunities, das sind Bilder-Galerien, in denen man kostenlos seine Bilder veröffentlichen kann. Je nach Angebot darf man eine entsprechende Anzahl Fotos innerhalb eines bestimmten Zeitraums hochladen. Fast immer wird auch ein Bezahl-Account angeboten, bei dem mehr Speicherplatz und eine höhere Upload-Quote enthalten sind. Außerdem bekommt man dann zusätzliche Funktionen geboten, z.B. einen Zugang zu speziellen Mitglieder-Foren oder auch den Zugang zu bestimmten Unterbereichen in den Bidler-Galerien wie z.B. dem Akt-Bereich. In mancher Community kann man sogar gleichzeitig seine Fotos zum Verkauf anbieten.
Es ist hier genauso wie bei jedem anderen Angebot, man überlegt sich zuerst, was man benötigt, und sucht sich den Anbieter mit den besten Konditionen aus. Allerdings sollte man hier als Anfänger nicht zuviel erwarten. Durch die Digitalfotografie ist die Bilderflut in diesen Galerien so groß, das die morgens veröffentlichten Fotos abends bereits duchgereicht sind und nicht mehr auf den ersten Seiten auftauchen. Das bedeutet auch, daß nur sehr wenig Leute die Bilder anschauen, und damit auch wieder die Chancen sinken, einen sinnvollen und lehreichen Kommentar zu erhalten. Hier gilt umso mehr das Geben und Nehmen. Wenn man selber Kommentare schreibt oder einfach nur mal nachfragt, wie jemand ein bestimmtes Motiv abgelichtet hat, wird man bekannt und knüpft dadurch eher Kontakte. Manche Community hat auch einen Veranstaltungskalender, in dem z.B. User-Treffen angekündigt werden. Das sind immer sehr gute Möglichkeiten Gleichgesinnte aus der näheren Umgebung persönlich kennenzulernen.
Egal wen man kennt und wie derjenige die Bilder kommentiert, man wird sehr selten jemanden finden, der offen und ehrlich konstruktive Kritik äußern wird. Eine treffende Satire findet sich auf den Seiten der Buxtehuder Fotofreunde. Wie bei einer Freundschaft im richtigen Leben ist es genauso mit einer Foto-Freundschaft, man hat eventuell lange danach zu suchen und sie dann intensiv zu pflegen.
Am meisten lernt man aus Bildern anderer Fotografen. Man schaut, was einem gefällt,und versucht das nachzustellen bzw. fragt den Fotografen direkt, wie er es gemacht hat.

Linkempfehlungen

  • Foto-Community: Foto-Galerie für Fotografen und Models, bietet umfangreichen Veranstaltungskalender
  • PantherMedia: Foto-Galerie mit Verkaufsmöglichkeit
  • Model-Kartei: Foto-Galerie mit Suche und Kontaktmöglichkeit zwischen Fotografen, Models und Visagisten