Fotomodel (w) gesucht

Hervorgehoben

Fürs erste Shooting plane ich im Regelfall ein kleines Outdoor-Shooting ein, es besteht aber auch die Möglichkeit in ein Studio in Viersen zu gehen. Gerade für Einsteigerinnen in die Model-Tätigkeit bietet sich ein Outdoor-Shooting an, weil man dort das Umfeld miteinbeziehen kann, und das Posing einfacher ist als im Studio, wo man mehr oder weniger auf sich allein gestellt ist. Je nach Wetterlage, wieviel vor Ort los ist und welche Ideen wir haben, würde es ca. 1,5 – 2 Stunden dauern. Dieses Shooting dient dazu, sich ein wenig kennenzulernen, zu schauen, wie die Zusammenarbeit funktioniert und für Model-Anfänger zum Eingewöhnen an „die Arbeit eines Fotomodels“. Wenn es dann Spaß macht und Interesse an einem größeren Projekt besteht, z.B. mit Spezial-Make-up oder ein bestimmtes Thema, wird dies danach in Ruhe geplant. Bei einem U18-Model sollte mindestens eine Begleitperson dabei sein, im Idealfall jemand Ü18. Eine Freigabeerklärung (Model-Release) ist selbstverständlich. Alle „brauchbaren“ bzw. vorzeigbaren Bilder gibt es auf CD, je nach Ausbeute werden davon bis zu ca. 10 Stück bearbeitet (Portraitretusche).

Einstieg in die Sportfotografie (4)

Lohnt sich Sportfotografie?

Wenn es um das fotografische Thema geht: Ja!

Wenn es ums Geld verdienen geht: Eventuell!

Im lokalen und regionalen Bereich wird man als Einsteiger nur selten Bilder verkaufen können, weil die Zeitungen bereits ihre, für sie längerfristig tätigen, Fotografen haben bzw. Verträge mit Bildagenturen besitzen. Hier fällt nur hin und wieder mal etwas ab, wenn die Kollegen ausgebucht oder im Urlaub sind und keine Zeit haben.
Überregionale Agentur-Arbeit bedeutet, dass man schnell und qualitativ gute Fotos zu liefern hat. Nur wenn die Redaktionen rechtzeitig versorgt werden können, hat man überhaupt eine Chance Bilder verkauft zu bekommen. Man benötigt dazu eine entsprechende Ausrüstung, von der Kamera und den Objekiven über Laptop bis hin zu nützlichem Zubehör (Klapphocker, Stativ, Regenschutz usw.). Also während des Spiels ein bisschen knipsen, danach in Ruhe nach Hause fahren, um sich dann gemütlich die Bilder anzuschauen und zu bearbeiten, kann man sich als Fotojournalist nicht leisten.
Fotografen belagern den Spieler Ailton nach seinem ersten Spiel in der Niederrheinliga für den KFC UerdingenDas ist die erste Frage, die man sich stellen sollte: »Möchte ich mir das antun?« Außerdem ist der Nachteil bei einer Agentur, dass man verständlicherweise vom Honorar nur einen Anteil bekommt. Dabei zahlen die Zeitungen von vornherein schon wenig. Aber wie gesagt, alleine ist es noch schwieriger seine Bilder loszuwerden. Hinzu kommt, dass viele Hobbyfotografen am Preisverfall mitarbeiten, in dem sie Bilder verschenken. Damit erkaufen sie sich meistens die Akkreditierung. Die Vereine freuen sich natürlich, kostenlos Bilder zu bekommen, alle Berufsfotografen stehen allerdings mit leeren Händen da. Daher sollte man sich als angehender Sportfotograf überlegen, ob und wem man Bilder kostenlos überlässt. Zum einen fällt es dann später schwerer Honorar von demjenigen zu verlangen, dem man bisher Fotos geschenkt hat, zum anderen zerstört man nicht nur sich selbst, sondern auch allen anderen den Markt.
Wer die Sportfotografie als Hobby betreibt oder nur nebenberuflich tätig ist, für den bleibt sie eine interessante Freizeitbeschäftigung, mit der man mal mehr aber meistens doch eher wenig Geld nebenbei verdienen kann. Immerhin darf man aber bei mancher großen Sportveranstaltungen dabei sein, und von Stellen fotografieren, an die kein normaler Zuschauer hinkommt. Deshalb sollte man zu Beginn den Fokus weniger aufs Geld verdienen legen, sondern vielmehr auf die Tätigkeit bzw. die Ergebnisse. Wer auf Dauer qualitativ hochwertige Fotos präsentieren kann, der dürfte letztendlich die größten Chancen haben, sich bei Zeiten gut vermarkten zu können.

Antwort zur Frage aus dem vorherigen Beitrag:
Woher kommt die Bezeichnung »Paparazzi«?
Im Film »La Dolce Vita« (1960 von Federico Fellini) werden die beiden Hauptdarsteller Anita Ekberg und Marcello Mastroianni von einem Fotografen aufdringlich verfolgt. Der Rollenname dieses Fotografen ist »Paparazzo« (gespielt von Walter Santesso). Seitdem werden die Kollegen, die Prominenten auflauern oder sie ständig verfolgen, als »Paparazzi« bezeichnet.

Zubehör: Faltreflektoren

Um flexibel zu bleiben, wenn man im Freien unterwegs ist, eignen sich am besten Faltreflektoren. Sie sind in verschiedenen Größen in runder sowie ovaler Form erhältlich. Dadurch, daß man diese Reflektoren zusammenfaltet, kann man selbst größere Varianten platzsparend und einfach transportieren. Von einer Größe ab zirka 60 cm kann man den Reflektor bereits für Portraits bis zur Taille verwenden. Bei Ganzkörperbildern sind dann ovale und vor allem größere Reflektoren notwendig.
Man erhält die Reflektoren in verschiedenen Ausführungen. Für Einsteiger sind die 3-in-1 oder 5-in-1 Sets empfehlenswert. Man bekommt kostengünstig bereits eine gute und umfassende Ausrüstung für die unterschiedlichsten Lichtsituationen. Diese Sets haben als Basis immer einen Diffusor auf Stahlfederrahmen sowie bei der 3-in-1 Variante einen Bezug mit Reißverschluß, der z.B. eine silberfarbene und eine goldfarbene Seite hat. Alternativ gibt es auch den Überzug mit schwarzer und weißer Seite.
Beim 5-in-1 Set ist ebenfalls der Diffusor die Basis. Zusätzlich bekommt man eben zwei Bezüge mit unterschiedlicher Farbkombination. Bei aktuellen Sets wird die schwarzen Seite häufig durch eine Softgold-Variante ersetzt, die aus einem Muster aus gold- und silberfarbener Beschichtung besteht.

Kostenlose Software Irfan View

Im Regelfall legt jeder Hersteller seiner Kamera eine Bildbetrachtungssoftware bei. Dieses Programm kann die hauseigenen Bildformate lesen, und Bilder auch in wenige andere Standard-Formate konvertieren. Außerdem sind grundlegende Bearbeitungsmöglichkeiten vorhanden, vor allem dann, wenn man mit der Software das sog. RAW-Format bearbeiten kann.
Die kostenlose Software „Irfan View“ ist hingegen eine Allzweck-Waffe bezüglich der Bildbetrachtung und Medienwiedergabe. Das Programm kann bis zu 60 Bildformate lesen und schreiben, es unterstützt zusätzlich die wichtigsten Multimediaformate wie z.B. WAV, AVI, MP3, OGG und MPG. Man kann sich die Bilder nicht nur einzeln anschauen bzw. durch Verzeichnisse „blättern“, sondern auch eine Dia-Show ablaufen lassen. Auch Irfan View verfügt über nützliche Werkzeuge, mit denen man z.B. Helligkeit, Kontrast und Farben grundlegend bearbeiten kann. Auch eine Rote-Augen-Korrektur ist enthalten sowie die Möglichkeit der Umwandlung in Graustufen. Und um Bilder fürs Web zu speichern, gibt es ebenfalls eine spezielle Speicherfunktion mit Vorschau-Ansicht.
Irfan View liegt mehrsprachig vor, so daß man über den Menüpunkt „Options“ / „Language“ als Programmsprache „Deutsch“ auswählen kann. Durch die Kombination aus selbsterklärender Programmoberfläche und leistungsstarken Funktionen eignet sich dieses Programm für Einsteiger wie auch für Profis.
Ein weiterer Vorteil dieser Software ist, sie verankert sich nicht im System. Das bedeutet, man kann das Programm-Verzeichnis z.B. zusätzlich zu den Bildern auf einen USB-Stick kopieren, um Irfan View dann auf jedem Rechner oder Laptop gleich verfügbar zu haben.

Website des Anbieters (engl.): Irfan View

„Lohnt“ sich das Fotografieren?

NEIN! 🙁
Wenn man es unter finanziellen Aspekten betrachtet, bleibt die Fotografie im Regelfall ein teures Hobby, das eben nur Geld kostet. Im Zeitalter der Digitalfotografie hat mittlerweile fast jeder eine Kamera, und sei es auch nur die im Mobiltelefon. Diejenigen, die eine Spiegelreflex-Kamera besitzen, werden allgemein gleich als „Profi“ eingestuft, der es ja drauf haben muß bei einer so teuren Kamera. 😉 Das führt dann dahin, daß selbst zu großen Familienereignissen wie Hochzeiten einfach die Freunde gefragt werden, ob sie nicht bei der Feier fotografieren können. Es wird vorher nicht bedacht, daß dieser Schuß nach hinten losgehen könnte. Man sieht einfach nur die gesparten Ausgaben.
Warum ist denn ein Profi-Fotograf so „teuer“? Früher war Fotograf eben ein Ausbildungsberuf, d.h., derjenige hat es gelernt, und entsprechende Erfahrung vorzuweisen sowie die notwendige Ausrüstung. Die Hobby-Fotografen im Freundeskreis können da selten mithalten, so daß im nachhinein die Enttäuschung groß ist, wenn die Bildqualität zu wünschen übrig läßt. Um beim Beispiel der Hochzeit zu bleiben, man heiratet für gewöhnlichen nur einmal, und dann sollte dieses Ereignis auch im Bild dementsprechend festgehalten werden. Bevor man also den nächstbesten Hobbyfotografen fragt, sollte man sich wirklich fragen, ob hier Kostenersparnis und die zu erwartenden Bildergebnisse in richtigem Verhältnis stehen.
Diese Situation bedeutet für den ambitionierten Amateurfotografen nun, daß er einerseits mit einer Vielzahl an Mitbewerben zu rechnen hat, andererseits selber überlegen sollte, ob er qualitativ überhaupt die gewünschten Ergebnisse liefern kann. Wenn man also den Entschluß faßt, zu versuchen mit Fotografie Geld zu verdienen, dann braucht man für den geplanten Einsatzbereich die entsprechende Ausrüstung. Jede Geschäftseröffnung beginnt zuerst mit Investitionen und damit auch mit Verlusten. Auch im Kleinen braucht man ein Geschäftskonzept: Was möchte ich fotografieren? Brauche ich ein Studio? Woher kommt die Kundschaft, wie gewinne ich sie? Welche Ausrüstung benötige ich? Welche Umsätze/Gewinne sind zu erwarten? usw.
Eins sollte man nicht vergessen, sobald es ums Geld geht, hört der Spaß auf. Wenn man Geld verdienen möchte, kann man sich die Aufträge nicht unbedingt immer aussuchen. Das bedeutet, man muß nehmen was kommt, auch etwas, was man sonst nicht fotografieren würde. 😉
Wenn man plant, mit der Fotografie Geld zu verdienen, sollte man zuerst mit seinem Steuerberater sprechen. Denn wenn es ums Geld geht, dann ist auch das Finanzamt nicht weit weg. Es ist z.B. zu klären, ob zu Beginn die Angabe des Einkommens in der Steuererklärung ausreicht, und falls nicht, zu welcher „Buchführung“ man verpflichtet ist (Stichwort EÜR), ob man eine Umsatzsteuererklärung zu machen hat, usw. Außerdem ist für die Tätigkeit im Bereich der Portrait- und Hochzeitsfotografie eine Gewerbe-Anmeldung notwendig. Hierzu erkundigt man sicherheitshalber beim Finanzamt und Gewerbeamt. Obwohl es gesetzliche Regelungen gibt, kommt es darauf an, an welchen Sachbearbeiter man gerät. Da schickt einen das Finanzamt schon mal zum Gewerbeamt und umgekehrt. Regulär ist es so, daß man sich beim Finanzamt meldet, und seine geplante Tätigkeit, sein Geschäft beschreibt. Daraufhin wird dort entschieden, ob es eine gewerbliche oder freiberufliche Tätigkeit ist. Wird man als Freiberufler eingestuft, erhält man den Geschäftseröffnungsbogen vom Finanzamt und meldet damit sein Geschäft an. Entscheidet das Finanzamt, daß man eine gewerbliche Tätigkeit aufnehmen möchte, wird man zum Gewerbeamt verwiesen, und man meldet dort ein Gewerbe an.
Es ist also sehr viel zu planen, zu klären und zu investieren, so daß sich die Fotografie vermutlich für 99,5% der Freizeitfotografen finanziell nicht lohnen wird. Wer bisher in seiner Freizeit Spaß am Fotografieren hatte, der sollte dabei bleiben, auch wenn es ein teures Hobby ist. Von der Fotografie alleine kann heute so gut wie niemand mehr leben, Neueinsteiger schon gar nicht. Warum also ein schönes Hobby dem Streß opfern?