Planung 2016

Es ist ziemlich genau 12 Jahre her, dass ich angefangen habe mich intensiv mit der Fotografie zu beschäftigen. Dabei begann zuerst alles nur als Hobby, zwischenzeitlich war ich aber sogar nebenberuflich als Sportfotograf unterwegs. Nach dieser zwar interessanten aber auch sehr anstrengenden Tätigkeit, habe ich mehr oder weniger eine Auszeit genommen. Ich war nur hobbymäßig eine Saison beim Frauen- und Mädchenfußball in Moers, sowie im Jahr darauf bei den Neuss Frogs (American Football).
Im Regelfall fotografiert man aber selten für die Schublade, also für das eigene Archiv. Als Fotograf möchte man in irgendeiner Art und Weise seine Bilder sinnvoll verwenden, und vor allem veröffentlichen, um sie einem größeren Publikum zu präsentieren. Man hängt die Bilder z.B zuhause an die Wand, man nutzt sie für die Eigenwerbung auf seiner eignen Webseite, man veröfffentlich sie in Galerien auf entsprechenden Webseiten (Model-Kartei, Foto-Community usw).
Da in den vergangenen Jahren das Interesse an meinem Sportfotos nur sehr gering gewesen ist, und ich mit den Bildern auch persönlich nicht viel anfangen konnte, habe ich mich in diesem Jahr entschlossen, endgültig zur „richtigen“ Fotografie zurückzukehren. 🙂

Um bei der Shooting-Planung etwas flexibler zu sein, und in erster Linie nicht nur Outdoor-Shootings anbieten zu können, habe ich mich dem Team der Fotofabrik angeschlossen. Daher kann ich nun auch auf ein Studio in Viersen zurückgreifen. Somit kann ich jetzt wieder Shootings in allen Bereichen von Portrait über Fashion bis Akt anbieten und durchführen.
Aktuell suche ich nun nach Fotomodellen für die einzelnen Aufnahmebereiche, bevorzugt auch für längerfristige Zusammenarbeit.

Nachdem ich bereits im letzten Jahr meine Webseite aktualisiert habe, werde ich mich nun mit meinen Profilen in den verschiedenen Communities befassen, und sie auf den neuesten Stand bringen, um mögliche Fotomodelle auf mich aufmerksam zu machen. 😉

Die eigene Web-Galerie

Es gibt zwar etliche Möglichkeiten im Netz seine Bilder zu präsentieren, aber es macht natürlich mehr her, wenn man eine eigene Internet-Adresse hat, unter der man sein Fotos veröffentlichen kann. 😉
Bei Anbietern wie Foto-Community kann man zwar einfach seine Bilder hochladen und verwalten, aber man ist oft sehr eingeschränkt in Bezug auf Speicherplatz und den Gestaltungsmöglichkeiten beim Erscheinungsbild der Galerie. Auch die Anzahl der hochzuladenen Bilder innerhalb eines bestimmten Zeitraums ist stark abhängig davon, ob es ein kostenloses Benutzerkonto oder eine kostenpflichtige Mitgliedschaft ist. Ebenso ist der Zugriff auf Teilbereiche häufig eingeschränkt, z.B. kann man in der Foto-Community als Basis-Benutzer (Free-Account) keine Bilder in der Akt-Kategorie anschauen.
Wer nun eine eigene Web-Präsenz besitzt, und für diese vom Provider auch noch Zugriff auf PHP und eine MySQL-Datenbank bekommt, der sollte sich z.B. einmal die Galerie 4images anschauen.
4images kann komplett über einen gängigen Browser (Firefox, Internet Explorer usw) verwaltet werden. Dabei kann 4images nicht nur als Bilddatenbank verwendet werden. Neben den üblichen Bildformaten JPG, GIF und PNG, läßt sie sich auch um Dateiformate wie MP3, MPEG oder PDF erweitern, so daß man sie als Mediendatenbank nutzen kann.
4images ist so aufgebaut, daß Design und Funktionalität getrennt programmiert sind, dadurch kann man das Design der eigenen Website anpassen bzw. neu gestalten. Aufgrund einer Sprachdatei ist darüber hinaus sogar eine einfache Übersetzung in andere Sprachen möglich. Weitere Funktionen von 4images sind unter anderem: komplette Benmutzerverwaltung mit Registrierung, Kommentarsystem zu jedem Bild, Leuchtkastenfunktion für registrierte Benutzer, umfangreiche Suchfunktion, RSS-Feeds und noch vieles mehr.
Und bei allem was geboten wird, 4images ist für die private und nicht-kommerzielle Nutzung kostenlos! 🙂

Veröffentlichung (1)

Bilder präsentieren

Steffi beim Wildorange Event in der Nachtresidenz DüsseldorfNachdem man nun die ersten Motive aufgenommen hat, möchte man auch eine gewisse Rückmeldung bekommen und feststellen, wie die Fotos beim Betrachter ankommen.
Zuerst wird man sicher die Bilder im Bekanntenkreis herumzeigen, dabei erfährt man meistens eine positive Resonanz. Allerdings haben diejenigen, die sich äußern, häufig wenig mit Fotografie zu tun. Es fehlt also an entsprechender Kritik, aus der man lernen könnte.
Im Internet gibt es sogenannte Fotocommunities, das sind Bilder-Galerien, in denen man kostenlos seine Bilder veröffentlichen kann. Je nach Angebot darf man eine entsprechende Anzahl Fotos innerhalb eines bestimmten Zeitraums hochladen. Fast immer wird auch ein Bezahl-Account angeboten, bei dem mehr Speicherplatz und eine höhere Upload-Quote enthalten sind. Außerdem bekommt man dann zusätzliche Funktionen geboten, z.B. einen Zugang zu speziellen Mitglieder-Foren oder auch den Zugang zu bestimmten Unterbereichen in den Bidler-Galerien wie z.B. dem Akt-Bereich. In mancher Community kann man sogar gleichzeitig seine Fotos zum Verkauf anbieten.
Es ist hier genauso wie bei jedem anderen Angebot, man überlegt sich zuerst, was man benötigt, und sucht sich den Anbieter mit den besten Konditionen aus. Allerdings sollte man hier als Anfänger nicht zuviel erwarten. Durch die Digitalfotografie ist die Bilderflut in diesen Galerien so groß, das die morgens veröffentlichten Fotos abends bereits duchgereicht sind und nicht mehr auf den ersten Seiten auftauchen. Das bedeutet auch, daß nur sehr wenig Leute die Bilder anschauen, und damit auch wieder die Chancen sinken, einen sinnvollen und lehreichen Kommentar zu erhalten. Hier gilt umso mehr das Geben und Nehmen. Wenn man selber Kommentare schreibt oder einfach nur mal nachfragt, wie jemand ein bestimmtes Motiv abgelichtet hat, wird man bekannt und knüpft dadurch eher Kontakte. Manche Community hat auch einen Veranstaltungskalender, in dem z.B. User-Treffen angekündigt werden. Das sind immer sehr gute Möglichkeiten Gleichgesinnte aus der näheren Umgebung persönlich kennenzulernen.
Egal wen man kennt und wie derjenige die Bilder kommentiert, man wird sehr selten jemanden finden, der offen und ehrlich konstruktive Kritik äußern wird. Eine treffende Satire findet sich auf den Seiten der Buxtehuder Fotofreunde. Wie bei einer Freundschaft im richtigen Leben ist es genauso mit einer Foto-Freundschaft, man hat eventuell lange danach zu suchen und sie dann intensiv zu pflegen.
Am meisten lernt man aus Bildern anderer Fotografen. Man schaut, was einem gefällt,und versucht das nachzustellen bzw. fragt den Fotografen direkt, wie er es gemacht hat.

Linkempfehlungen

  • Foto-Community: Foto-Galerie für Fotografen und Models, bietet umfangreichen Veranstaltungskalender
  • PantherMedia: Foto-Galerie mit Verkaufsmöglichkeit
  • Model-Kartei: Foto-Galerie mit Suche und Kontaktmöglichkeit zwischen Fotografen, Models und Visagisten