Rückblick 2013

Es ist ja sehr, sehr lange her, dass ich hier etwas geschrieben habe. 🙁 Es ist aber gut möglich, dass sich das demnächst wieder ändern wird. 🙂
Bereits gegen Ende 2012 habe ich mehr oder weniger meine nebenberufliche Tätigkeit als Sportfotograf eingestellt. Im Jahr 2013 bin ich dann nur noch spordisch bei sehr wenigen Veranstaltungen gewesen, auch beim Hockey habe ich nur noch selten fotografiert.
Es hat sich gezeigt, dass der Aufwand sehr hoch ist, vor allem wenn man die Sportfotografie wirklich ernsthaft und wirtschaftlich betreiben will. Schon der zeitliche Aufwand ist immens, gerade wenn man nebenberuflich tätig ist. Da bleibt einem im Grunde keine Freizeit mehr, und auch das übrige soziale Umfeld leidet. Ganz zu schweigen von der Wirtschaftlichkeit, denn finanziell lohnt es sich überhaupt nicht. Daher habe ich mich entschlossen, die berufliche Fotografie „an den Nagel zu hängen“, und wieder nur noch freizeitmäßig zur Kamera zu greifen. 🙂
Da ich auch bei einer Freizeitbeschäftigung mit gewisser Planung und Organisation herangehe, habe ich mir zuerst einmal einen Sportverein aus der Nähe gesucht, der mit seinen unterschiedlichen Mannschaften relativ höherklassig spielt. 😉 Dabei bin ich dann auf den GSV Moers gestossen, und während der Hinrunde der Spielzeit 2013/14 bei den Frauen- und Mädchenmannschaften hängen geblieben. 🙂
Und da kaum ein Fotograf nur für die eigene Festplatte fotografiert, sind meine Bilder bei fupa.net zu sehen. Meine eigene Galerie werde ich in naher Zukunft aktualisieren, und dabei dann auch versuchen, das hausbackene Aussehen loszuwerden, und etwas frischen (moderneren) Wind hereinzubringen.

Die aktuelle Situation 2011

Nachdem sich Mitte 2010 zwei neue Kooperationen ergeben hatten, habe ich noch einmal versucht in der Sportfotografie Fuß zu fassen. Leider rechnen sich Aufwand und Kosten immer noch nicht gegen die Einnahmen auf. Der sozusagen exklusive Einsatz für die eine Agentur bei Alemannia Aachen bringt zwar gute Einnahmen, aber aufgrund der Entfernung zum Einsatzort sind der zeitliche Aufwand und die Fahrtkosten sehr hoch. Außerdem lassen sich zu den Veranstaltungen in Aachen sehr selten weitere einträgliche Termine planen. Dafür liegt der Tivoli leider zu abgelegen vom restlichen Sportgeschehen.
Enttäuschend verlief bisher der Einsatz für die andere Agentur. Innerhalb einer Saison keine Bilder verkauft zu bekommen, läßt einen schon an den eigenen Fähigkeiten zweifeln. Da aber glücklicherweise in meinem Spezialgebiet Hockey regelmäßig Verkäufe direkt an Kunden gingen, und auch über die andere Agentur meine Bilder Abnehmer gefunden haben, kann mein Bildmaterial nicht so schlecht sein.
Ich habe meine Einsätze jetzt auf wenige für mich einträgliche Veranstaltungen eingeschränkt. Zum einen verschafft der gekürzte Terminplan ewas Freizeit, zum anderen spare ich Kosten. Am Jahresende wird sich dann zeigen, ob und wie es weitergeht.
Zwischenzeitlich hatte sich ein Angebot ergeben, ein Buch über Sportfotografie zu schreiben. Allerdings ist Buchautor auch fast eine Vollzeitbeschäftigung und ohne zusätzliche Unterstützung sowie den schwer zu beschaffenden Freigaben für die Bilder, habe ich das Projekt eingestellt. Vielleicht ergibt sich zu einem späteren Zeitpunkt die Gelegenheit die bisherige Vorarbeit zu nutzen und das Buch doch noch zu veröffentlichen.