Die Nebentätigkeit: Location-Scout

Auch wenn man sich auf Menschen-Fotografie spezialisiert hat, sollte man mit offenen Augen durchs Leben gehen. In gewisser Weise sollte man auch zum Landschafts- und Architekturfotogafen werden. :-) Man findet immer irgendwo interessante Hintergründe und Umgebungen, egal ob drinnen oder draußen. Deshalb ist es sinnvoll, immer eine Kamera mitzunehmen. Für diese Zwecke eignet sich hervorragend eine Kompaktkamera, damit man nicht immer die “schweren Geschütze” mitzunehmen braucht. ;-)
Sich nur zu merken, wo das schöne Blumenfeld gewesen ist bzw. die tolle Außenfassade eines Gebäudes, reicht nicht aus. Man sollte sich schon Notizen machen, wie die Lichtverhältnisse sind, und zu welcher Tageszeit das Licht von wo kommt. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, vorab eine Location-Aufnahme zu machen. Man sollte auch darauf achten, ob zu einer anderen Zeit, eventuell ein Gebäude einen Schatten werfen könnte, und daher andere Lichtverhältnisse herrschen könnten. Falls möglich, sollte man daher die Location zu anderen Tageszeit bzw. Jahreszeiten besuchen, um vor unliebsamen Überraschungen geschützt zu sein. Plötzlich steht der Baum, der im Sommer noch nützlichen Schatten spendete, im Herbst ohne Blätterwerk da, und die grelle Wintersonne macht die Bildideen zunichte.
Es ist also immer sinnvoll, den Aufnahmeort mehrmals zu besichtigen, und mit ein paar Aufnahmen zu dokumentieren, welche Lichtverhältnisse zu den unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten vorzufinden sind.
Manchmal findet man auch eine interessante Indoor-Location, dann sollte man nicht vergessen, den Besitzer oder Geschäftsführer zu fragen, ob man in dem Lokal einmal ein paar Fotos machen darf. Zu verlieren hat man nichts, im schlimmsten Fall sagt er Nein, im Idealfall hat man eine außergwöhnliche Kulisse, mit der nicht jeder aufwarten kann. :-)

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