Licht und Schatten (2)
Licht und Schatten bei
- hartem Licht
Fast alle Objekte reflektieren mehr oder weniger das Licht abhängig von ihrer Oberflächenstruktur. Wenn die “Beleuchtung” eines Objekts sichtbar sein soll, ist sie zuvor zu erzeugen. Um Strukturen sichtbar zu machen, braucht man die Verbindung von Licht und Schatten, deshalb benötigt man sehr hartes Licht, um Konturen und Strukturen darzustellen. Daher wird hartes Licht oft in der Modefotografie eingesetzt, um Struktur und Form von Textilien gut abzubilden. Außerdem verstärkt hartes Licht auch die Farbsättigung, und ist damit ebenfalls vorteilhaft in der Fashionfotografie, um Farbnuancen in der Kleidung hervorzuheben.
Allerdings sollte für das Gesicht des Fotomodels eine eigene Lichtquelle mit weichem Licht eingesetzt werden. - weichem Licht
Bei weichem Licht sind auch die Schatten weicher und nicht so dunkel wie bei hartem Licht. Die Lichteigenschaften kommen denen nahe wie bei einem Fenster ohne direkter Sonneneinstrahlung. Weiches Licht wird in der Portraitfotografie oder bei Stilleben verwendet. Neben den Schatten fällt auch die Farbsättigung geringer aus. - diffusem Licht
Durch diffuses Licht verschwinden Schatten und Strukturen auf dem Motiv und auch auch auf dem Hintergrund. In der Portraitfotografie bringt man damit Falten zum Verschwinden, zumindest verringert man die Erkennbarkeit von “Gesichtsmakeln” sehr deutlich. Deshalb wird diffuses Licht in der Beautyfotografie angewendet. In der Natur erzeugt ein bewölkter Himmel ein fast perfektes diffuses Licht.

