Brillenträger – Die Herausforderung

Eine besondere Herausforderung für den Fotografen sind Portraitaufnahmen von Brillenträgern. Brillengläser reflektieren, spiegeln oder verdecken Augen. Und je nach Art der Gläser vergrößern oder verkleinern sie die Augen. Handelt es sich nur um eine Lesebrille, kann man sie vielleicht auch bei der Aufnahme weglassen. Trägt das Fotomodel aber ständig eine Brille, sollte diese mit aufs Portraitbild.
Bei den Aufnahmen ist darauf zu achten, daß der Brillenrahmen nicht das Auge verdeckt bzw. durchschneidet. Manchmal hilft es, die Kopfhaltung leicht zu ändern, oder man versucht die Brille etwas höher oder niedriger aufzusetzen als sie sonst getragen wird. Reflexionen oder Spiegelungen lassen sich meistens nur durch verändern der Kopfhaltung vermeiden, z.B. durch Senken, Drehen oder Heben. Da man auf dem Display der Kamera nicht immer alle Einzelheiten erkennt, sollte man bei “Brillen”-Aufnahmen ruhig ein paar Bilder mehr aufnehmen.
Bei Kontaktlinsen umgeht man zwar die oben beschriebenen Probleme, aber dafür sieht man die Ränder der Linsen bei Nahaufnahmen. Ist das Model Kontaktlinsenträger kann es vorteilhaft sein, wenn die Linse vor dem Shooting herausgenommen werden.
Bei stark fehlsichtigen Menschen kann es passieren, daß sich nach dem Entfernen der Sehhilfe (Brille oder Kontaktlinsen) ein Schielen einstellt, da die Augen beim Versuch zu fokussieren abwandern. In diesem Fall hilft es eventuell, wenn das Model die Augen bis kurz vorm Auslösen geschlossen hält oder doch die Brille für die Fotos aufbehält.

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1 Kommentar to “ Brillenträger – Die Herausforderung ”

  1. Tanja says:

    Brillen sind beim Fotografieren in der Tat eine Herausforderung die es sich meiner Meinung nach aber lohnt zu meistern.
    Das Model kommt natürlicher rüber, da die Brille nach gewisser Tragezit zum Teil der Persönlichkeit wird.
    LG Tanja

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