Vorbereitung des Shootings (2)

Aufgrund der Antworten auf die Vorbereitungsfragen wer, wann, wo, was und warum stellt man seine Ausrüstung zusammen. Aus den Erfahrungen ähnlicher Shootings wird man auch auf vielleicht aufretende Probleme besser vorbereitet sein. Dazu gehört ebenfalls ein „Plan B“ für schlechte Wetter- oder veränderte Lichtverhältnisse ebenso wie für Verspätungen des Models / der Visagistin oder den Ausfall der Technik (Stichwort Zweitkamera oder auch Ersatzblitz bei einmaligen Ereignissen wie eine Hochzeit).
Eine Prüfliste ist oft ein gutes Hilfsmittel, um vor Überraschungen und gegen Vergesslichkeit 😉 besser geschützt zu sein.

  • Ausrüstung
    Nach Möglichkeit sollte man bereits einen Tag vor dem Shooting seine Tasche packen. Somit hat man noch ausreichend Zeit, z.B. benötigte Akkus vollständig zuladen oder ggfs. fehlendes Zubehör noch zu besorgen. Zur Ausrüstung gehören von der Kamera über Objektive bis hin zu Akkus und Graukarte, je nach Lichtverhältnisse am Aufnahmeort eventuell auch Reflektoren, Aufsteckblitze oder sogar eine portable Blitzanlage.
  • Zeitplan
    Falls nur ein eingeschränkter Zeitraum verfügbar ist, weil das Model und / oder die Location nicht unbegrenzt verfügbar sind, dann sollte man den zeitlichen Ablauf planen. Somit erhält man vorab schon einmal einen Überblick, ob man überhaupt alle gewünschten Aufnahmen durchführen kann.
  • Motive
    Man sollte sich vorher überlegen, welche Motive man aufnehmen möchte. Diese Szenen sollte man notieren, um nichts zu vergessen und auch um sie besser der Wichtigkeit nach sortieren zu können. Gerade am Anfang wenn einem noch die Erfahrung fehlt, vergeht die Zeit oft schneller als geplant. Somit nimmt man die wichtigsten Szenen zu Beginn des Shootings auf, und ärgert sich am Ende nicht, daß man aufgrund von Zeitmangel darauf zu verzichten hatte.
  • Teilnehmer
    Man sollte mit allen Beteiligten die Telefonnummern ausgetauscht haben. Das können neben dem Fotomodel auch eine Visagistin und ggfs. ein Assistent sowie der Ansprechpartner für die Location sein. Somit kann man sich am Shooting-Tag gegenseitig über Verspätungen (hoffentlich nicht über Ausfälle) informieren, und eventuell den Zeit- und / oder Motivplan verändern.

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