High-Key und Low-Key
High-Key-Aufnahme
Oft geistert die Behauptung herum, bei einer High-Key-Aufnahme handelt es sich um ein überbelichtetes Bild. Das ist falsch, ein Bild sollte immer im Rahmen der technischen Möglichkeiten korrekt belichtet werden.
In einem High-Key-Bild befinden sich die Mehrzahl der Tonwerte in Richtung Weißpunkt auf der hellen Seite des mittleren Grau (18%-Grau oder auch Neutralgrau). Eine High-Key-Aufnahme vermittelt damit in gewisser Weise einen Charakter von Leichtigkeit, Luftigkeit, Reinheit und Zerbrechlichkeit. Somit lassen sich naturgemäß High-Key-Bilder eher mit jungen Frauen darstellen als mit markanten Männer-Portraits.
Low-Key-Aufnahme
Auch bei einer Low-Key-Aufnahme wird das Bild korrekt belichtet, und nicht wie nach landläufiger Meinung etwa unterbelichtet.
In einem Low-Key-Bild befinden sich die Mehrzahl der Tonwerte in Richtung Schwarzpunkt auf der dunklen Seite des mittleren Grau. Eine Low-Key-Aufnahhme stellt eher Dramatik, Gefahr oder Erregung dar. In der Aktfotografie wird diese Technik sehr häufig eingesetzt.

